„Wir alle wollen in unserer gewohnten Umgebung, in unserer Gemeinde, gut alt werden. Schon jetzt haben wir viele unterschiedliche Angebote, aber es gilt neuen Anforderungen und Bedürfnissen gerecht zu werden. Das Gesundheitsforum hat gezeigt, dass unsere Kommunalverantwortlichen zusammen mit den Pflegeanbietern und den Gesundheitseinrichtungen an vielen neuen Angeboten arbeiten, um individuellere Lösungen für die Betroffenen anbieten zu können“, so Rauschkolb zum Donnersberger Gesundheitsforum „Wohnen und Leben im Alter“ in Einselthum.

Um das Thema von unterschiedlichen Seiten zu beleuchten hatte Rauschkolb drei Experten eingeladen: Zuerst berichtete Berit Herger von der Landesberatungsstelle Neues Wohnen Rheinland-Pfalz über unterschiedliche Projekte und Ansätze zum Betreuten Wohnen bzw. Service-Wohnen. Auch Maßnahmen im Bereich Infrastruktur, die Kommunen durchführen können, um die Lebensqualität von älteren Bürgerinnen und Bürgern zu steigern, waren in ihrem Vortrag Thema. Anschließend stellte Simone Keller vom Pflegestützpunkt Rockenhausen das Beratungsangebot der Pflegestützpunkte vor und gab einen Überblick über die bereits bestehenden Pflegeangebote im Kreis. Zum Abschluss gab Michael Cullmann, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rockenhausen, einen Überblick über die Entwicklung des Gesundheitszentrum Rockenhausen, in dem die verschiedenen Gesundheitsangebote – gerade für Ältere – besser verzahnt werden.

In der anschließenden Diskussion ging es dann auch u.a. um die ärztliche Versorgung. Deutlich wurde, dass Gemeinschaftspraxen und neue Konzepte wie das Gesundheitszentrum für viele junge Ärzte attraktiver sind als die klassische Selbstständigkeit mit eigener Praxis.

Mit großen Interesse wurde das Wohnprojekt in Steinbach aufgenommen: Hier entstehen im Ortskern barrierearme Wohnungen mit angeschlossenen Pflegeangeboten. Die einhellige Meinung war, dass solche „niedrigschwelligen“ Angebote im Bereich Pflege zukünftig noch mehr nachgefragt würden.

„Dass man im Donnersbergkreis gut wohnen und leben kann, ist allseits bekannt. Dass das auch im Alter so bleibt, davon zeugt das schon jetzt vorhandene breite Angebot im Bereich Service-Wohnen und Pflege. Aber es gibt noch viel zu tun: Die Bedürfnisse und Anforderungen ändern sich. Ich bin froh, dass Kommunalverantwortliche und die Pflegeanbieter gemeinsam auf dem Weg sind neue Angebote in unseren Gemeinden schaffen“, so die Abgeordnete Rauschkolb zum Abschluss.